Archiv Februar 2009

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Photographieren verboten.

Photographieren verboten.

In diesem Artikel möchte ich mich einem, bei Hobbyphotographen sehr ungeliebtem, Thema widmen: Dem Photographieverbot. Ob in Schlössern, Parks, auf Konzerten oder manchmal auch einfach nur auf der Straße. Immer öfter wird man von mehr oder weniger freundlichem Personal oder von Schildern darauf hingewiesen dass man sein Equipment doch besser in der Tasche zu lassen hat. Üblicherweise ist die Wahrscheinlichkeit einem solchen Verbot zum Opfer zu fallen proportional zu zwei Faktoren:

  1. Die Popularität des Ortes oder der Veranstaltung
  2. Die „Profihaftigkeit“ des Equipments

Ganz eklatant ist das Problem bei Konzerten. Je größer und bekannter die Band, desto agressiver reagiert die Security insbesondere auf Spiegelreflexkameras. Die Größe spielt eben doch eine Rolle. Während man mit kleinen Silberknippsen oft problemlos durchs Netz schlüpft, wird es mit SLR und Teleobjektiv und ohne Akkreditierung schon schwieriger bis unmöglich.

FotoverbotIch versuche nun schon seit geraumer Zeit eine Akkreditierung fürs Wave-Gotik-Treffen in Leipzig bekommen. Die Begründungen für die Ablehung waren dabei sehr vielfältig. Unter anderem hieß es: „Die Pressegräben sind sowieso schon überfüllt“, „Die Künstler wünschten keine Kameras“ und schlußendlich einfach „An Privatpersonen werden keine Akkreditierungen rausgegeben“. Das Argument, die Pressegräben seien voll, ist ja noch plausibel. Aber zu behaupten alle Künstler bei bspw. einem großen Musikfestival seien Kamerascheu, ist einfach nur lächerlich. Immerhin profitiert auch deren Popularität indirekt durch privat veröffentlichte Bilder.

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